Hyperhidrose
behandeln
in Zürich
durchgeführt
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Zürich-HB
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Schweissflecken adé
Übermässiges Schwitzen stört den Alltag – oft in genau den Momenten, in denen man es am wenigsten gebrauchen kann. Mit Botox werden die Schweissdrüsen gezielt blockiert.
Was Hyperhidrose ist
Hyperhidrose bezeichnet eine übermässige Schweissproduktion. Betroffene schwitzen deutlich stärker, als es zur Regulierung der Körpertemperatur nötig wäre.
Man unterscheidet zwei Formen: Die generalisierte Hyperhidrose tritt grossflächig im Brust-, Nacken- oder Gesichtsbereich auf. Die lokale (fokale) Hyperhidrose beschränkt sich auf Achseln, Handflächen oder Fusssohlen – und genau diese Form lässt sich mit Botulinumtoxin sehr gut behandeln.
Die Belastung wird oft unterschätzt. Wer ständig die Kleidung nach Schweissflecken aussucht, Händeschütteln vermeidet oder Präsentationen fürchtet, erlebt echte soziale und berufliche Einschränkungen.
Wie die Behandlung wirkt
Botulinumtoxin blockiert vorübergehend die Nervenimpulse, die die Schweissdrüsen ansteuern. Die Drüsen werden von diesen Signalen schlicht nicht mehr erreicht und produzieren entsprechend weniger oder keinen Schweiss.
Dafür werden pro Areal rund 50 winzige Depots flächig und sehr oberflächlich in die Haut gesetzt. Vorab tragen wir eine Betäubungscreme auf, die etwa 15 Minuten einwirkt.
Deine Vorteile
Was die Behandlung der Schweissdrüsen konkret bewirkt – wirksam und alltagstauglich.
Effektiv gegen übermässiges Schwitzen
Die Nervenimpulse zu den Schweissdrüsen werden gezielt blockiert. Die Schweissproduktion im behandelten Areal nimmt deutlich ab – meist um 80 bis 90 Prozent.
Risikoarme Alternative zur OP
Statt die Schweissdrüsen operativ zu entfernen, genügen feine Injektionen. Kein Skalpell, keine Narben, kein operatives Risiko.
Langanhaltende Wirkung
Ein einzelner Termin hält je nach Areal und Stoffwechsel mehrere Monate an, bevor eine Auffrischung nötig wird.
Keine Ausfallzeit
Die Behandlung ist ambulant und dauert nur wenige Minuten pro Areal. Direkt im Anschluss kannst du wieder deinem Alltag nachgehen.
Alles Wichtige zur Hyperhidrose-Behandlung
Kurz und übersichtlich: die wichtigsten Informationen zu Dauer, Schmerzen, Genesung, Wirkung und Kosten.
Wie läuft deine Behandlung ab?
Von der Terminbuchung bis zur Nachsorge: Hier findest du die wichtigsten Schritte deiner Hyperhidrose-Behandlung bei ConceptYOU.
Über unser Online-Portal kannst du bequem deinen Termin buchen – alternativ auch per Chat, Telefon oder E-Mail.
Am Tag vor deinem Termin erhältst du automatisch eine Terminerinnerung. Solltest du verhindert sein, sage deinen Termin bitte spätestens 24 Stunden vorher ab.
Bitte informiere uns vorab über eine bestehende Schwangerschaft oder Stillzeit, neuromuskuläre Erkrankungen oder akute Hautinfekte im Behandlungsbereich – in diesen Fällen verschieben wir die Behandlung.
Bitte rasiere die Achseln 2 bis 3 Tage vor dem Termin und verzichte am Behandlungstag auf Deo, Creme oder Puder im Behandlungsareal. Plane etwas mehr Zeit ein: Die Betäubungscreme muss vor der Behandlung rund 15 Minuten einwirken.
Jede Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Beratung. Wir klären ab, ob eine primäre Hyperhidrose vorliegt oder ob das Schwitzen eine andere Ursache haben könnte, und legen fest, welche Areale behandelt werden.
Zur genauen Eingrenzung des Areals kann ein Jod-Stärke-Test eingesetzt werden: Er macht die aktiven Schweissdrüsen sichtbar, sodass wirklich nur dort behandelt wird, wo es nötig ist.
Anschliessend setzen wir rund 50 winzige Depots pro Areal flächig und sehr oberflächlich in die Haut. Wir verwenden besonders dünne Nadeln, die Betäubungscreme wurde vorher aufgetragen. Die Behandlung dauert je nach Areal 15 bis 30 Minuten.
Zur objektiven Verlaufsbeurteilung dokumentieren wir Areal und Menge, damit wir bei der nächsten Sitzung gezielt anpassen können.
Bitte reibe oder massiere den behandelten Bereich in den ersten 24 Stunden nicht. Auf Deosprays und Deoroller solltest du ebenso lange verzichten.
Für die ersten 24 Stunden gilt zusätzlich: kein intensiver Sport, keine Sauna, kein Solarium. Kleine Rötungen an den Einstichstellen sind normal und verschwinden rasch.
Die Wirkung setzt nach etwa 3 bis 7 Tagen ein und ist nach rund zwei Wochen vollständig ausgeprägt. Falls einzelne Stellen weiterhin schwitzen, können wir dort gezielt nachbehandeln.
Bei Fragen oder Problemen erreichst du uns telefonisch oder per WhatsApp täglich von 10–20 Uhr unter +41 (0) 78 231 2950.
Du fragst dich, wie eine Behandlung bei ConceptYOU abläuft? Dieses kurze Video zeigt dir den gesamten Ablauf – von der Beratung über die Behandlung bis zum Ergebnis.
Was kostet deine Botox®-Behandlung?
Alle Preise zu Botox®-Anwendungen findest du transparent aufgelistet auf unserer Preisseite.
Häufige Fragen zur Hyperhidrose-Behandlung
Tut es weh, schwitzt man danach woanders mehr und wie oft muss die Behandlung wiederholt werden? Hier findest du die Antworten auf die häufigsten Fragen.
Wir verwenden sehr dünne Nadeln, die Einstiche sind in der Regel nicht schmerzhaft, allenfalls etwas unangenehm. Vorab behandeln wir die Stellen 15 Minuten mit einer Betäubungssalbe, sodass du die Einstiche nur noch minimal spürst.
An den Achseln ist die Behandlung gut auszuhalten. An Handflächen und Fusssohlen ist die Haut deutlich empfindlicher – dort ist die Betäubung besonders wichtig, und wir nehmen uns entsprechend mehr Zeit.
Nein. Die Achseln machen nur etwa ein Prozent der Körperoberfläche aus. Der Körper versucht nicht, die fehlende Schweissproduktion an anderer Stelle auszugleichen.
Die Temperaturregulierung bleibt vollständig erhalten, weil sie über die gesamte Körperoberfläche läuft. Ein sogenanntes kompensatorisches Schwitzen ist ein Thema bei der operativen Durchtrennung von Nervenbahnen, nicht bei dieser Behandlung.
In der Regel alle 4 bis 6 Monate, je nach individuellem Schweregrad. Manche Patientinnen und Patienten kommen sogar länger aus.
Viele lassen sich im Frühjahr behandeln, damit die Wirkung über die warmen Monate reicht. Das ist keine medizinische Notwendigkeit, aber praktisch.
Am häufigsten die Achseln, ausserdem Handflächen und Fusssohlen. Auch die Stirn oder die Kopfhaut lassen sich in ausgewählten Fällen behandeln.
Bei der generalisierten Hyperhidrose, die grossflächig auftritt, stösst die Methode an ihre Grenzen. Dann sind andere Therapieansätze sinnvoller – wir sagen dir das offen im Beratungsgespräch.
Pro Areal setzen wir rund 50 winzige Depots in einem gleichmässigen Raster. Das klingt nach viel, die einzelnen Einstiche sind aber extrem oberflächlich.
Injiziert wird direkt in die oberste Hautschicht, dort wo die Schweissdrüsen sitzen – nicht in den Muskel. Genau deshalb bleibt die Muskelfunktion an den Achseln unberührt.
Das ist der Punkt, den wir bei den Handflächen immer offen ansprechen. Weil dort direkt unter der Haut die feine Handmuskulatur liegt, kann es vorübergehend zu einer leichten Schwäche beim Feingriff kommen.
Das betrifft eine Minderheit, ist immer vorübergehend und bildet sich vollständig zurück. Wenn du beruflich auf sehr feine Handmotorik angewiesen bist – etwa als Musikerin, Chirurg oder Handwerkerin – sag uns das vorher. Wir dosieren dann besonders zurückhaltend oder raten ab.
Erste Veränderungen bemerken die meisten nach etwa 3 bis 7 Tagen. Vollständig ausgeprägt ist die Wirkung nach rund zwei Wochen.
Falls dann einzelne Stellen weiterhin schwitzen, lässt sich dort gezielt nachbehandeln. Das ist nicht ungewöhnlich, weil die Verteilung aktiver Schweissdrüsen individuell ist.
Man unterscheidet die primäre Hyperhidrose, die ohne erkennbare Grunderkrankung auftritt, von der sekundären, die Folge einer anderen Ursache ist – etwa einer Schilddrüsenüberfunktion, hormoneller Veränderungen, bestimmter Medikamente oder einer Infektion.
Hinweise darauf sind nächtliches Schwitzen, plötzlicher Beginn im Erwachsenenalter oder Schwitzen am ganzen Körper. In solchen Fällen gehört zuerst die Ursache abgeklärt. Wir sprechen das im Beratungsgespräch an und verweisen dich gegebenenfalls an deine Hausärztin.
Erste Wahl sind meist Antitranspirantien mit Aluminiumchlorid. Reichen sie nicht aus, kommen Leitungswasser-Iontophorese, Medikamente in Tablettenform oder eben Botulinumtoxin infrage.
In schweren Fällen gibt es chirurgische Verfahren wie die Entfernung der Schweissdrüsen. Die Behandlung mit Botulinumtoxin ist im Vergleich dazu risikoarm und vollständig reversibel – was sie für die meisten zum sinnvollen Zwischenschritt macht.
Die Behandlung kostet regulär CHF 600 pro Sitzung. Die genaue Menge richtet sich nach Areal und Schweregrad und wird vor der Behandlung besprochen.
Nein. Sämtliche Eingriffe bei ConceptYOU gelten als nicht notwendige medizinische Eingriffe, und wir haben keine Kassenzulassung. Wir können deshalb nicht direkt mit der Krankenkasse abrechnen.
Wenn du den Weg über eine Kostengutsprache gehen möchtest, ist eine Zusage im Einzelfall möglich. Wir unterstützen dich dabei mit einer entsprechenden Bestätigung – die Abwicklung läuft aber zwischen dir und deiner Krankenkasse.
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Facharzt für Unfallchirurgie (FMH, BLÄK)
Diese Seite wurde medizinisch erstellt und geprüft von Dr. med. Sebastian Schuhmann, Gründer und ärztlicher Leiter der ConceptYOU Clinic Zürich. Seit über 10 Jahren liegt sein Schwerpunkt auf minimal-invasiven ästhetischen Behandlungen und regenerativen Anti-Aging-Verfahren.