Praxisferien 29.09.-17.10.2025

Typische Botoxinjektionspunkte bei Migräne und Spannungskopfschmerzen

Diagramm der Botox-Migräne-Injektionspunkte an Stirn, Schläfen, Nacken und Schultern

Botulinumtoxin A (Botox) ist vielen vor allem aus der ästhetischen Medizin bekannt, z. B. für Stirn-, Zornes- oder Augenfalten. Weniger bekannt ist jedoch, dass ästhetisches Botox neben der Faltenbehandlung auch eine schmerzlindernde Wirkung auf die Muskulatur im Kopf- und Nackenbereich hat.

In der ConceptYOU Clinic nutzen wir diese Eigenschaft gezielt: Mit einer reduzierten Dosis Botox, geringer als die klassische Migränebehandlung nach PREEMPT, behandeln wir Patienten, die unter leichteren bis mittelschweren Kopfschmerzen oder Spannungskopfschmerzen leiden – also Fälle, die aktuell noch nicht von der Krankenkasse gedeckt werden. Die Injektionen erfolgen in ästhetisch relevante Gesichtsmuskeln, z. B. Stirn, Zornesfalte oder Augenbrauenbereich, teilweise ergänzt um Masseter, Temporalis oder Nackenmuskulatur, je nach lokalem Spannungsprofil.

Ziele der Behandlung:

  • Linderung von Schmerzen und Verspannungen
  • Verbesserung des Wohlbefindens
  • Minimalinvasive, ästhetische Behandlung
  • Reduzierte Botoxmenge für ein sanftes, natürliches Ergebnis

Typische Injektionspunkte bei ästhetisch-medizinischer Schmerzbehandlung

  • Stirnmuskeln (Frontalis)
  • Zornesfalte (Glabella)
  • Augenbrauenregion
  • Masseter und Temporalis (bei Kaumuskelspannung)
  • Nackenmuskulatur bei Verspannung

Durch die gezielte Anwendung in diesen Bereichen können Muskelverspannungen gelöst und Schmerzsymptome reduziert werden, ohne dass die Behandlung wie in der klassischen PREEMPT-Therapie hohe Botox-Mengen erfordert.

Wie wirkt Botox gegen chronische Migräne?

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Migräne durch den Trigeminusnerv ausgelöst wird, der für die sensorische Wahrnehmung im Gesicht verantwortlich ist und bestimmte Botenstoffe ausschüttet. Dazu gehören Glutamat, Substanz P und CGRP, die Schmerzsignale erzeugen und entzündliche Reaktionen in der Hirnhaut auslösen können.

Botulinumtoxin Typ A kann diese Botenstoffe hemmen. Dadurch werden Schmerzsignale reduziert, die Erweiterung der Blutgefäße in der Hirnhaut verringert und das dortige Entzündungsgeschehen gehemmt. Studien zeigen, dass Botox bei rund 7 von 10 Patienten mit chronischer Migräne die Anzahl der Kopfschmerztage langfristig um mindestens die Hälfte reduzieren kann. Außerdem kann die Stärke der Schmerzen abnehmen, die Migräneattacken kontrollierbarer werden und die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden, was die Lebensqualität insgesamt verbessert.

Zusätzliche Vorteile können sein:

  • Weniger Schlafstörungen
  • Mehr Produktivität
  • Weniger depressive Verstimmungen
  • Besseres Familienleben
  • Weniger Angst

Wirkungsdauer und Behandlungsschema

Erste Wirkung: 2–3 Tage, volle Wirkung meist nach 5–6 Wochen

Empfohlene Behandlungszyklen: drei Termine im Abstand von 12 Wochen, um den Therapieerfolg zu beurteilen

Danach jährliche Fortführung: vier Behandlungen pro Jahr, falls nötig

Bei der klassischen Behandlung für chronische Migräne wird Botox nach dem PREEMPT-Schema an 31 festen Injektionspunkten in Kopf, Nacken und Schultern appliziert. Je nach Schmerzprofil können bis zu 39 Punkte behandelt werden. Dabei kommen besonders dünne Nadeln zum Einsatz, die Behandlung dauert wenige Minuten und erfolgt im Sitzen oder Liegen.

Wann übernimmt die Krankenkasse die Behandlung?

Die vollständige PREEMPT-Therapie wird bei therapierefraktärer, chronischer Migräne (≥15 Kopfschmerztage/Monat) von der Krankenkasse übernommen.

Die Behandlungen in der ConceptYOU Clinic richten sich jedoch an Patienten, die noch nicht die Voraussetzungen für die Kassenabrechnung erfüllen. Hier setzen wir auf die ästhetische Botox-Anwendung mit reduzierter Dosis, die Muskelverspannungen löst und Schmerzen lindert, ohne dass die Behandlung von der Krankenkasse abgerechnet werden muss.

Fazit: Sanfte Schmerzlinderung durch ästhetisches Botox

Reduzierte Botoxmengen in ästhetisch relevanten Muskeln

Linderung von Spannungskopfschmerzen und migräneähnlichen Beschwerden

Optional Erweiterung auf Masseter, Temporalis oder Nacken bei Muskelverspannungen

Sicher, minimalinvasiv und gleichzeitig ästhetisch

Dr. Sebastian Schuhmann, einer der erfahrensten Unterspritzer in Zürich, sorgt für maximale Präzision und Sicherheit

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