Krähenfüße gehören zu den häufigsten Gründen für eine Botox-Behandlung im Gesicht. Die feinen Falten am äußeren Augenwinkel entstehen vor allem beim Lachen oder Zusammenkneifen der Augen – also genau in Momenten, in denen unsere Mimik aktiv ist.
Viele Patientinnen und Patienten haben deshalb eine zentrale Sorge:
Kann man Krähenfüße behandeln, ohne dass das Lächeln unnatürlich wirkt?
Die kurze Antwort: Ja – wenn Anatomie, Dosierung und Technik stimmen.
Im Folgenden beantworten wir einige der häufigsten Fragen aus der Praxis.
Wie behandelt man Krähenfüße natürlich?
Damit wir verstehen, wie eine natürliche Behandlung funktioniert, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Anatomie der Augenpartie.
Die Krähenfüße entstehen durch den Augenringmuskel (Musculus orbicularis oculi). Dieser Muskel umschließt das gesamte Auge wie ein Ring. Wenn wir lachen oder die Augen zusammenkneifen, zieht sich dieser Muskel zusammen – und die typischen Falten entstehen.
Wie groß der behandelte Bereich ist, hat einen enormen Einfluss auf das Ergebnis.
Behandlung nur im äußeren Muskelanteil
- meist etwa 3 Injektionspunkte
- Bewegung bleibt sehr natürlich
- einzelne Falten im unteren Bereich können sichtbar bleiben
Behandlung weiter nach unten unter das Auge
- mehr Falten verschwinden beim Lachen
- die Mimik kann etwas steifer wirken
- manchmal entsteht eine Knickfalte zwischen Augenpartie und Wange, die vorher nicht vorhanden war
Unsere Strategie für natürliche Ergebnisse
In unserer Praxis verfolgen wir bewusst einen schrittweisen Ansatz:
- niedrig dosiert beginnen
- Wirkung nach etwa 2 Wochen beurteilen
- bei Bedarf fein nachjustieren
Oft nähern wir uns über zwei oder mehr Sitzungen dem optimalen Ergebnis an. So lässt sich herausfinden, wie viel Behandlung möglich ist, ohne die natürliche Dynamik des Lächelns zu verlieren.

Botox gegen Knitterfältchen unter den Augen – warum Vorsicht sinnvoll ist
Viele Patientinnen fragen gezielt nach Botox direkt unter den Augen, um kleine Knitterfältchen zu glätten. Hier ist jedoch Zurückhaltung wichtig.
Ein möglicher Nebeneffekt kann eine Schwellung im Bereich unter dem Auge sein. Der Grund dafür ist ein Lymphstau im sogenannten infraorbitalen Bereich.
Warum kann das passieren?
Normalerweise hilft die natürliche Bewegung der Gesichtsmuskeln beim Abtransport von Lymphflüssigkeit. Diese Funktion nennt man auch Muskelpumpe.
Wird die Muskelaktivität durch Botox reduziert:
- arbeitet diese Muskelpumpe schwächer
- Lymphflüssigkeit wird langsamer abtransportiert
- es kann sich Flüssigkeit unter dem Auge ansammeln
Die Folge können leichte bis stärkere Schwellungen sein.
Dieses Phänomen tritt nicht bei jedem Patienten auf. Es hängt stark ab von:
- individueller Anatomie
- Hautqualität
- Lymphsystem
- Dosierung und Injektionstechnik
Eine vorsichtige Dosierung und präzise Platzierung können das Risiko deutlich reduzieren.

Wie vermeiden wir ein „Psycho-Smile“ nach Botox an den Krähenfüßen?
Viele Menschen haben Angst vor einem unnatürlichen Lächeln nach einer Behandlung. In der ästhetischen Medizin spricht man manchmal vom sogenannten „Psycho-Smile“.
Der Grund liegt meist in einer falschen Zielstruktur.
Zwei verschiedene Muskelgruppen
1. Krähenfüße
- entstehen durch den Augenringmuskel
- dieser Muskel kann gezielt mit Botox behandelt werden
2. Wangenfalten beim Lachen
- entstehen durch den Wangenmuskel (Zygomaticus)
- dieser Muskel hebt die Mundwinkel beim Lächeln
Würde man hier Botox injizieren, könnte das Lächeln abgeschwächt oder gelähmt wirken.
Ein weiterer wichtiger Punkt
Wenn Botox zu weit nach unten in Richtung Wange gespritzt wird, kann ein harter Übergang zwischen Augenpartie und Wange entstehen.
Unser Ansatz
Damit das Lächeln natürlich bleibt:
- im unteren Bereich der Krähenfüße geringere Dosierung
- Injektionen nah am Auge
- klare Trennung zwischen Augenringmuskel und Wangenmuskulatur
So bleibt die Bewegung zwischen Auge und Wange weich, harmonisch und lebendig.
Was ist „Jelly-Roll Botox“?
Als Jelly-Roll bezeichnet man die kleine Wölbung direkt unter dem Auge, die beim Lächeln sichtbar wird. Sie entsteht ebenfalls durch den unteren Anteil des Augenringmuskels.
Bei manchen Menschen wirkt diese Wölbung:
- müde
- geschwollen
- oder verstärkt vorhandene Augenringe
Was kann Jelly-Roll Botox bewirken?
Durch eine sehr kleine Botox-Dosis in diesem Bereich kann:
- die Wölbung beim Lächeln reduziert werden
- die Augenpartie ruhiger und glatter wirken
- der Übergang zwischen Auge und Wange harmonischer erscheinen
Warum braucht es hier viel Erfahrung?
Der Bereich ist extrem sensibel. Zu viel Botox kann:
- Schwellungen unter dem Auge begünstigen
- die natürliche Muskelpumpe schwächen
- oder die Mimik verändern
Deshalb wird Jelly-Roll Botox nur sehr selektiv und niedrig dosiert eingesetzt.

Fazit: Natürlichkeit entsteht durch Präzision
Krähenfüße lassen sich hervorragend mit Botox behandeln – wenn Anatomie, Dosierung und Technik stimmen.
Entscheidend für ein natürliches Ergebnis sind:
- präzise Analyse der individuellen Muskelstruktur
- konservative Dosierung
- schrittweises Vorgehen
- Erfahrung mit der komplexen Anatomie der Augenpartie
Gerade rund um die Augen gilt in der ästhetischen Medizin ein wichtiger Grundsatz:
Weniger – aber präzise – ist oft mehr.
Behandlung der Krähenfüße in der ConceptYOU Clinic Zürich
In der ConceptYOU Clinic Zürich legen wir besonderen Wert auf natürliche Ergebnisse und eine individuelle Behandlungsstrategie.
Jede Botox-Behandlung beginnt bei uns mit einer detaillierten Analyse der Gesichtsdynamik, insbesondere beim Lächeln. So können wir genau erkennen:
- welche Falten vom Augenringmuskel stammen
- welche durch die Wangenmuskulatur entstehen
- und welche Bereiche besser unbehandelt bleiben sollten
Unser Ziel ist nicht ein starres Gesicht – sondern ein frischer, entspannter Ausdruck, der weiterhin authentisch wirkt.
Wenn Sie wissen möchten, ob eine Behandlung der Krähenfüße für Sie sinnvoll ist, beraten wir Sie gerne persönlich in unserer Praxis in Zürich.
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